Stundensatz oder Festpreis — der wichtigste Unterschied
Viele Betriebe rechnen nach Stunden ab, oft zwischen 60 € und 120 € netto pro Stunde plus Anfahrt und Material. Das Problem daran: Sie erfahren die Endsumme erst auf der Rechnung. Bei einem Wespennest, das sich als schwer zugänglich entpuppt, wird aus einer kalkulierten Stunde schnell das Dreifache.
Ein Festpreis verschiebt dieses Risiko auf den Betrieb. Dauert der Einsatz länger als kalkuliert, bleibt der Preis gleich. Der einzige Fall, in dem sich ein seriöser Festpreis nachträglich ändert, ist eine andere Sachlage als geschildert — etwa drei Nester statt einem. Auch dann muss der Betrieb das vor Beginn der Arbeit sagen, nicht danach.
Preise nach Schädling (brutto, Festpreis)
Die vollständige, tagesaktuelle Liste mit Netto- und Bruttopreisen steht öffentlich auf unserer Preisseite. Für Gewerbeflächen gelten eigene Nettopreise mit inkludierter Anfahrt bis 50 km.
- Wespennest, frei zugänglich bis 3 m Höhe: 299,99 €
- Wespennest bei erschwertem Zugang: 479,99 € gesamt
- Wespennest über 3 m Höhe (inkl. Steiger): 599,99 € gesamt
- Jedes weitere Wespennest an derselben Adresse: 99,99 €
- Hornissennest, Europäische Hornisse: 374,99 €
- Hornissennest, Asiatische Hornisse (invasiv, meldepflichtig): 549,99 €
- Bettwanzenbehandlung inkl. Nachbehandlung: ab 299,99 €
- Mäuse oder Ratten, Erstbegehung: 150,00 €
- Schaben, Wohnung bis ca. 100 m²: ab 399,99 €
- Silberfischchen und Papierfischchen: ab 249,99 €
- Ameisen, Nestbehandlung: ab 349,00 €
- Marder vergrämen inkl. Zugangssicherung: ab 699,99 €
- Taubenabwehr: ab 89,99 € (nach Vor-Ort-Aufnahme)
Welche Positionen zusätzlich anfallen können
Diese Positionen sind bei uns nie Überraschungen auf der Rechnung: Sie werden vor der Terminzusage genannt oder im Buchungsassistenten ausgewiesen.
- Hubsteiger bei Arbeiten über 3 Meter Höhe: ab 263,99 € brutto (bis 16 m, 3 Stunden)
- Behördengebühren bei geschützten Arten, etwa eine Genehmigung für Hornissen
- Bauliche Arbeiten, zum Beispiel das Verschließen von Marder- oder Nagerzugängen
- Behandlungsflächen über der im Paket genannten Quadratmeterzahl
- Wochenend-, Feiertags- und Express-Termine (Zuschlag wird bei der Buchung angezeigt)
Wovon der Preis wirklich abhängt
Erstens von der Art: Bettwanzen brauchen zwei Termine und mehrere Stunden pro Termin, ein Wespennest ist oft in 20 bis 45 Minuten erledigt. Zweitens von der Zugänglichkeit: Ein Nest hinter einer Verkleidung oder im Kriechboden kostet mehr Zeit. Drittens von der Fläche: Nagerpakete sind nach Behandlungsfläche gestaffelt, weil die Zahl der Köderstationen davon abhängt.
Was den Preis nicht senken sollte: der Verzicht auf die Nachkontrolle. Bei Bettwanzen und Nagern entscheidet der zweite Termin über das Ergebnis. Ein Angebot ohne Nachbehandlung ist selten günstiger, sondern meist nur unvollständig.
Wer zahlt — Mieter oder Vermieter?
In der Regel der Vermieter. Schädlingsbefall gilt nach ständiger Rechtsprechung als Mangel der Mietsache, dessen Beseitigung der Vermieter schuldet — es sei denn, der Mieter hat ihn nachweislich selbst verursacht. Melden Sie den Befall schriftlich und dokumentiert; unser digitales Einsatzprotokoll eignet sich als Nachweis. Das ist keine Rechtsberatung: Bei Streit hilft ein Mieterverein oder eine Anwältin weiter.
Häufige Fragen
Was kostet ein Kammerjäger in Köln?
Bei Kaeferling Services kostet ein Einsatz zwischen 89,99 € und 699,99 € brutto, je nach Schädling — als Festpreis, nicht als Stundensatz. Ein Wespennest bis 3 Meter Höhe kostet 299,99 € brutto, eine Bettwanzenbehandlung ab 299,99 € brutto, eine Erstbegehung bei Mäusen oder Ratten 150,00 € brutto. Alle Preise stehen öffentlich auf der Preisseite. Anfahrt und Material sind enthalten.
Wie funktioniert das mit dem Festpreis, wenn der Aufwand größer ist?
Der Festpreis bleibt der Festpreis — wir rechnen nicht nach Stunden ab. Dauert ein Einsatz länger als kalkuliert, ist das unser Risiko, nicht Ihres. Der einzige Fall, in dem sich der Preis nach der Zusage ändert, ist eine andere Sachlage als geschildert, zum Beispiel drei Nester statt einem oder erschwerter Zugang statt frei zugänglich. Auch dann sagen wir es vor Beginn der Arbeit, nicht auf der Rechnung.
Zahlt der Vermieter die Schädlingsbekämpfung?
In der Regel ja. Schädlingsbefall gilt nach ständiger Rechtsprechung als Mangel der Mietsache, dessen Beseitigung der Vermieter schuldet — es sei denn, der Mieter hat ihn nachweislich selbst verursacht, etwa durch mangelnde Hygiene. Melden Sie den Befall dem Vermieter schriftlich und dokumentiert. Unser digitales Einsatzprotokoll eignet sich als Nachweis. Das ist keine Rechtsberatung: Bei Streitigkeiten wenden Sie sich an einen Mieterverein oder Rechtsanwalt.
Konkreten Fall besprechen?
Schicken Sie uns ein Foto per WhatsApp oder rufen Sie an — wir bestimmen die Art und nennen Ihnen den Festpreis direkt am Telefon.
